März 2008
Beim Unternehmerinnenfrühstück am 11.03.2008 ging es um das Thema „Archive“.
Unter dem Motto „Ordnung ist das halbe Leben – oder mehr?“ machte Herr Bauer vom Verband der deutschen Archivarinnen und Archivare interessante Ausführungen dazu, was Archive leisten und vermitteln wollen. Denn archivieren bedeute erfassen, erschließen, erhalten, aber auch zugänglich machen von Archivgut. Das Wort Archiv kommt aus dem Lateinischen (Archivum) bzw. aus dem Griechischen (Archeio(n)). Dies bedeutet Regierungs- bzw. Amtsgebäude. Die Bedeutung und Aufgaben der Archivierung umfassen neben Gemeinschaftsbewusstsein und Rechtssicherung auch die Aufrechterhaltung des Gedächtnisses der Gesellschaft. Es gibt ca. 3.500 Archive in Deutschland; neben staatlichen Archiven, wie beispielsweise dem Bundesarchiv oder den Archiven der Länder sind auch insgesamt 6 Archive in Thüringen zu verzeichnen.
Im Gegensatz zu den alten Bundesländern sind Wirtschaftsarchive auch in Thüringen eher die Ausnahme; daneben gibt es noch Medienarchive, wie beispielsweise beim MdR oder bei den Hochschulen. Getreu dem Motto „Sammeln kann jeder – Archivierung ist eine Kunst“ stimmte Herr Bauer auch bereits auf den deutschen Archivtag im September diesen Jahres in Erfurt ein. 
Februar 2008
Die Schwerpunkte der Politik der CDU in den nächsten Jahren wird zum einen die Familie sein; diese sollen noch weiter gefördert werden. Neben der Reduzierung der Grenze für den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für 1 Jahr, werden auch der Ausbau und die Sanierung von Kindertagesstätten weiter voran getrieben.
Eine zweite wichtige Säule ist die Verbesserung der Bildung und die Anreize für junge Leute, nicht nur in Thüringen zu studieren, sondern danach auch im Land zu bleiben. Alleine hier sind für die kommenden 5 Jahre drei Milliarden Euro eingeplant.
Nach interessanten Ausführungen durch den CDU-Generalsekretär schloss sich eine muntere Diskussion mit den Unternehmerinnen an, die neben dem Fachkräftemangel auch die Kulturlandschaft in Thüringen als wichtiges Gut bezeichneten. Hier verwies Mike Mohring allerdings darauf, dass zum einen die Kulturausgaben nicht wirklich reduziert worden seien, zum anderen könne der Staat sich nicht für alles verantwortlich zeichnen. Gerade bei regionalen Objekten, wie z.B. dem Versicherungsmuseum, müsse die Wirtschaft hier ihren Beitrag leisten; dies könne nicht mit allgemeinen Steuergeldern abgesichert werden. 
Juli 2007
Süße Sachen prägten das Unternehmerinnen-Frühstück im Juli.
Zu Gast: Der Werksleiter der Firma August Storck KG aus Ohrdruf, Herr Wolf.
Der verwies darauf, dass täglich mehr als 6 Millionen Menschen auf der Welt Storck Produkte zu sich nehmen. Interessantes zum Unternehmen, seinen Produkten, dem Standort in Ohrdruf und zu den Visionen – auch eine Verkostung war mit dabei.
Ob S wie Super Dickmanns, T wie Toffifé, O wie Original Werthers, R wie Riesen, C wie Chocolat pavot, oder K wie Knoppers – hier war für jeden etwas dabei. Und bei einer so hohen Steuer- und Abgabenlast lässt man sich nicht lange bitten, wenn es heißt: „Nimm 2“. Nicht nur wegen der Einführung in die Geheimnisse der Schokolade, gab es für Herrn Wolf am Ende ein herzliches Merci.
Juni 2007
Im Juni zog der Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch eine Bilanz seines ersten Amtsjahres und diskutierte mit den Anwesenden unterschiedlichste Probleme.
Ob im Bereich der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel oder dem Tourismus – OB Kreuch nahm viele Hinweise und Anregungen mit in die Stadtverwaltung und bot den Unternehmerinnen an, auch zukünftig als direkter Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Mai 2007
Im Mai war die Leiterin Kommunikation der Messe Erfurt AG, Frau Hachmeister, zu Gast.
Sie erläuterte, dass die Messe selbst einige Veranstaltungen im Jahr durchführe; die meisten allerdings von auswärtigen Veranstaltern betrieben würden. Dargelegt wurden die Möglichkeiten, die jeder Unternehmerin im Rahmen von Messen, aber auch außerhalb zur Verfügung stehen. Nicht nur aufgrund der Feierlichkeiten zum 10jährigen Bestehen der Messe in Erfurt waren sich alle Unternehmerinnen einig, dass eine verstärkte Kommunikation hier Vorteile bringen kann.
April 2007 - Über den Wolken
März 2007
Im März 2007 wusste Frau Kabas von der gleichnamigen Partnervermittlung Neues, Interessantes und zum Teil auch Amüsantes zu berichten. Hinter dem Wort „Partnervermittlung“, dass gelegentlich von manchem etwas negativ besetzt wird, steckt der oft schwierige Versuch, unterschiedliche Interessen und Menschen miteinander bekannt zu machen und darüber hinaus.
Auch hier gilt das Motto: MIT-einander.
Februar 2007
Im Februar 2007 erläuterte der Geschäftsführer der Öttinger-Gruppe, der Brauerei Gotha, Herr Dirk Kollmar die Bedeutung des Standortes Gotha in der Öttinger-Gruppe und auch dessen Zukunftsperspektiven.
Anhand mitgebrachter Bierdosen zeigte Herr Kollmar auf, in wie viele Länder die Öttinger-Gruppe Bier liefert. Die Brauerei hat die Firmenphilosophie, die Kosten nicht durch Werbung zu erhöhen, sondern den geringen Preis an die Kunden weiter zu geben.
Allerdings räumte er ein, dass in Thüringen die Akzeptanz des Bieres durchaus besser sein könnte.
Januar 2007
Im Januar 2007 sprach das MIT-Mitglied Marco Reimer über steuerliche Neuerungen des Jahres 2007.
Dies betraf nicht nur die Umsatzsteuer, sondern auch aktuelle Fragen des Erbschaftssteuerrechtes.
November 2006
Im November des Jahres 2006 war der Minister für Europa Angelegenheiten und Medien und gleichzeitig Leiter der Staatskanzlei in Erfurt zu Gast. Er erläuterte die Aufgaben einer Staatskanzlei und die Fülle an Sachthemen, die Woche für Woche dort zusammenlaufen und abzuarbeiten bzw. zu verteilen sind.
Weiterhin sprach er über die Zukunft Thüringens und insbesondere auch Erfurt als Medienstandort.
Besonders hervorgehoben wurde die Eröffnung des Kindermedienzentrums in Erfurt im Sommer 2007. So sei es ihm gelungen, die Produktion der im Kinderkanal laufende Serie „Schloß Einstein“ nach Erfurt zu holen.
Juni 2006
Im Juni 2006 stellte der Geschäftsführer der Firma Macon Meerescosmetic aus Herbsleben, Herr Härtling, das Thema „Pflegende Kosmetik“ vor.
Dabei ging es um Zusammensetzungen und Raffinessen von Kosmetik- und Parfümprodukten, aber auch darum, wie solche Produktlinien eigentlich entstehen und vermarktet werden.
Das Thema war derart interessant, dass sich einige Unternehmerinnen sogar vorstellen könnten, sich hier einmal als Pflegetestperson zur Verfügung zu stellen.
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